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Unsere Aktivitäten

Allgemeines

Täglich trägt die ionisierende Bestrahlung zur Rettung von Leben, zum Schutz der Gesundheit und der Umwelt bei.

Überall in der Welt werden Bestrahlungsanlagen risikolos betrieben und sterilisieren wirksam medizintechnische Produkte, die von den Chirurgen und anderen Berufsleuten aus dem medizinischen Bereich im Operationstrakt oder für Behandlungen gebraucht werden (zum Beispiel: Spritzen, Nadeln, chirurgische Handschuhe, Umschläge, Operationsfelder, Implantate, Beutel für intravenöse Lösungen usw.). materiel medical

– Babyflaschen, die in vielen Frühgeborenenstationen zum Einsatz kommen, werden bestrahlt, um Infektionen in diesem entscheidenden Lebensstadium eines Frühchens vorzubeugen.

– Künstliche Hüften werden sterilisiert, um die Gefahr einer Infektion und von postoperativen Komplikationen zu verringern.

– Astronauten nehmen bestrahlte Lebensmittel zu sich, um einer Nahrungsmittelvergiftung während ihres Einsatzes im Weltraum vorzubeugen.

– Nahrungsmittelverpackungen werden bestrahlt, um einer Bakterieninfektion vorzubeugen und die Lebensmittel haltbar zu machen. Die häufigsten Anwendungen sind beispielsweise Verpackungen für Milchprodukte und Fruchtsäfte sowie Behälter für Rahm.

– Korken für Weinflaschen werden mit ionisierenden Strahlen behandelt, um den Schimmel, der für den abträglichen „Korkengeschmack“ des Weins verantwortlich ist, abzutöten.

Gewürze werden bestrahlt, um krankheitserregende Bakterien und gefährliche Insekten und Parasite, mit denen Gewürze sehr oft verseucht sind, abzutöten.

Überall in der Welt werden zahlreiche Lebensmittel mit ionisierenden Strahlen behandelt, um die Verschwendung zu beschränken, die Haltbarkeit des Produkts während seiner Lagerung zu verlängern und gefährliche Mikroorganismen, die Krankheiten auslösen und sogar zum Tod führen können, abzutöten.

Sonne, Glühbirnen, Elektroheizungen, Mikrowellenherde, Radio- und Fernsehgeräte senden jeden Tag unseres Lebens elektromagnetische Strahlen in unsere Umgebung aus.

Lebensmittelsicherheit

Die ionisierende Bestrahlung könnte immer stärker zur Haltbarmachung von Lebensmitteln eingesetzt werden (Verzögerung des Reifeprozesses von Obst und Gemüse und der Keimung von Kartoffeln und Zwiebeln), aber auch zur Beschränkung der durch Parasiten in Getreide und Mehl bedingten Verschwendung.

Neben den Geschmackseigenschaften der Lebensmittel könnte die Behandlung mit ionisierenden Strahlen ebenfalls ihre Beschaffenheit während der ganzen Lagerdauer bewahren.

Durch ionisierende Bestrahlung könnten gefährliche Mikroorganismen (krankheitserregende Bakterien insbesondere im Geflügelfleisch, Escherichia Coli, Salmonelle, Campylobacter, Listeria usw.) abgetötet werden.

Die ionisierende Bestrahlung könnte eine wirksame und umweltschonende Alternative zum Einsatz von Methylbromid werden. Dieses Gas wird zur Insekten- und Parasitenbekämpfung an etwa vierzig Sorten Frischobst und Frischgemüse verwendet.

Methylbromid ist krebserregender Stoff der Stoffklasse 1, der an der Ozonzerstörung beteiligt ist und dessen Einsatz wird gemäß dem internationalen Abkommen des Montréaler Protokolls eingeschränkt werden müssen.

Umweltschutz

In Holland, wo Methylbromid in der Landwirtschaft bereits verboten ist, setzen die Gärtner in ihren Treibhäusern die ionisierende Bestrahlung zur Sterilisation von Gewächsmatten, Töpfen usw. ein. Diese Gegenstände können danach wiederverwendet werden, und die Züchter erzielen nicht nur beträchtliche Ersparnisse, sondern reduzieren nebenbei den verschwenderischen Einsatz von Kunststoff.

Die Bestrahlung ist eine einfache Methode zur Behandlung von Hausmüll und Abfall aus der Landwirtschaft; sie beugt der Verseuchung von Böden und Wasser vor und erleichtert ihr Recycling.

Die im Gartenbau wiederverwendeten Produkte als Alternative zu Torf schützen Torfmoore vor einer unnötigen intensiven Bewirtschaftung.

Ionisierende Bestrahlung eignet sich ebenfalls für die Entschmutzung von industriellen Abwässern und beugt einer Verseuchung von Gewässern und Meeren vor.

Funktionen

Sterilisieren

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Haltbarmachen

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Vernetzen

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Anwendungsgebiete

Ionisierung kann in verschiedenen Bereichen für verschiedene Zwecke verwendet werden:

Die Sterilisation von medizinisch-chirurgischem Einwegmaterial und von Laborartikeln erfolgt durch die hermetisch verschlossenen Verpackungen; dabei bleibt das Produkt auf seiner Palette.

Die Bestrahlung hinterläßt keine Giftrückstände und erlaubt somit den sofortigen Gebrauch der behandelten Produkte.

Die Sterilisation durch Bestrahlung, deren Wirksamkeit seit Anfang der 50-er Jahre allgemein anerkannt wird, ist das führende Sterilisationsverfahren in den entwickelten Ländern und besonders in den Vereinigten Staaten.

Die ionisierende Bestrahlung wird immer öfter für leere Verpackungen, Rohstoffe, aber auch für Endprodukte eingesetzt.

Diese Behandlung nimmt im Rahmen der Qualitätssicherung einen ebenbürtigen Platz neben dem Laminarfluß, den Arbeiten im Reinraum und der Automatisierung der Prozesse ein.

Die ionisierende Bestrahlung verbessert die mechanischen Eigenschaften der Polytethylen-Folien und erlaubt eine Reduzierung ihrer Dicke um 40 bis 60% unter Beibehaltung ihrer Leistungsdaten.

Sie erweitert den Schmelzbereich der Schrumpffolien und trägt nicht nur zu einer leichteren Feineinstellung der Maschinen, sondern auch zum besseren Schrumpfverhalten der Folien bei.

Die Folie erhält durch die Bestrahlung einen höheren Glanz.

Mehrere Forschungsprogramme laufen derzeit mit dem Ziel, die Anwendungsbereiche für die ionisierende Bestrahlung von Polymeren zu erweitern.

Anwendungsgebiete der ionisierenden Bestrahlung :

  • Die bestrahlten Produkte bieten eine hervorragende mikrobiologische Beschaffenheit und erfüllen damit nicht nur die Gesundheitsschutzanforderungen, sondern reduzieren ebenfalls die Anzahl der mikrobiologischen Kontrollen während ihrer Verarbeitung.
  • Die Bestrahlung stellt eine längere Haltbarkeit der Produkte, aber auch ihrer organoleptischen Eigenschaften und Nährstoffe sicher.
  • Die Erzeugung neuer Produkte wird durch Einsatz von bestrahlten Ausgangsstoffen und Verpackungen dynamisiert.

Ionisos bietet Forschungs- und Entwicklungsprogramme, die gemeinsam mit dem Kunden durchgeführt werden können.

Ionisos ist in der Lage, Ihr individuelles Dienstleistungsprogramm zusammenzustellen:

  • Beratung
  • Lieferung von Informationen zur Gesetzgebung
  • Transport, Verteilung Ihrer Waren ab unseren Werken
  • Tiefkühllagerung
  • Zollförmlichkeiten
  • Mikrobiologische Kontrollen
  • Festigkeitsprüfung (Qualifizierung vor der Bestrahlung)
  • Untersuchung der Strahlungsresistenz der Bauteile, des Produkts und seiner Verpackung
  • Lohnverpackung
  • Zertifizierung Ihrer Produkte
  • Validierung der Bestrahlung: Beta und Gamma, Ethylenoxidierung
  • Bestrahlung Schulung Ihres Personals in unseren Techniken.

Für jede Bestrahlung stellt Ionisos folgende Leistungen sicher:

  • Etikettierung nach CEN-Vorschriften
  • EDV-gestützter Bestrahlungsprozeß: ein Pfand für Zuverlässigkeit,
  • Überwachungseffizienz und Wiederholgenauigkeit Kontrolle der
  • Strahlendosis gemäß den gültigen Gesetzen und Vorschriften
  • Nachkontrolle :Gamma und Beta dosimetrie
  • Bestrahlungszertifikat
Dosimetrie (Beta-Strahlen)

Bei der Dosimetrie handelt es sich um die Messung der absorbierten Strahlendosis mit Hilfe von Dosimetern. Im Rahmen der Validierung, des Probebetriebs und der Kontrolle dieses Prozesses ist es von wesentlicher Bedeutung, diese Technik richtig zu beherrschen und einzusetzen. Das Dosismeßsystem umfaßt:

  • „PVC“-Dosimeter
  • ein Spektralphotometer zum Messen der optischen Dichte des bestrahlten Dosimeters
  • ein Mikrometer zum Messen der Stärke des bestrahlten Dosimeters.

Die Eichwerte jedes Dosimeter-Loses für den routinemäßigen Einsatz entsprechen den internationalen Normen. Die Geltungsdauer der Eichung ist angegeben, nachgewiesen und wird eingehalten.

Validierung der Bestrahlung (Gamma-Strahlen)

Die Validierung liefert den Beweis dafür, dass das Bestrahlungsverfahren dazu geeignet ist, das gewünschte Ergebnis zu erreichen.

Der Validierungsprozeß erfolgt gemäß den GMP-Vorschriften (Good Manufacturing Practice) und den im Bereich der Strahlensterilisation gültigen Normen (Europäisches Arzneibuch, EN 552, ISO 9001, ISO 11137).

Bei der Validierung wird die Verteilung der in den Produkten absorbierten Strahlendosis für eine bestimmte Produkt-Konfiguration (Beschreibung auf der Verpackung und Anordnung der Bestrahlungscontainer um die Strahlenquelle) überprüft.

Dabei werden die routinemäßig abgegebenen Maximal- und Minimaldosen bestätigt.

Die kundenseitige Validierung wird vom Kunden nach jeder Änderung der Bestrahlungsgeometrie oder des Fördersystems, die eine Änderung der absorbierten Dosis nach sich ziehen könnte, ausgeführt.

Die Standard-Validierung bzw. betriebsseitige Qualifizierung wird von der IONISOS-Qualitätsabteilung des jeweiligen Standorts (Dagneux, Sablé) vorgenommen.

Produkte mit sehr hoher und Produkte mit sehr niedriger Rohdichte müssen in jedem Fall einer Standard-Validierung unterzogen werden.

Bei Änderung der Bestrahlungs- oder Produktparameter ist diese Validierung im Rahmen jeder Änderung des Gamma-Strahlungsfeldes, das heißt ungefähr ein bis zweimal pro Jahr auszuführen.

Die FDA empfiehlt, diese betriebsseitige Qualifizierung dreimal hintereinander durchzuführen.

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